Turnerschaft-Rodalben Aktuell


10.7.10 - 10:36 Von Emil E-Mail @ Autor

Begegnung junger Menschen

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Rodalber Gym-und-Dance-Team beim Eurogym-Festival in Dänemark

Rund 5 350 junge Turnerinnen und Turner aus 25 Nationen treffen sich nächste Woche beim siebten Eurogym-Festival in Odense in Dänemark. Aus Deutschland werden elf Gruppen mit 240 Teilnehmern dabei sein. Darunter als einziges Team aus Rheinland Pfalz das Gym-und-Dance-Team der Turnerschaft Rodalben mit 42 Teilnehmerinnen und ihren Betreuern unter der Delegationsleitung von Inge Hollerith.

Die Gymnastinnen mussten früh aus den Betten, denn das Erlebnis Eurogym begann heute Nacht um 2 Uhr in Rodalben an der TSR-Halle. Dort begaben sich die 42 TSRlerinnen mit dem Bus auf die 959 Kilometer lange Reise nach Dänemark. Dort veranstalten die europäischen Turnverbände (UEG) das internationale Jugendtreffen, das alle zwei Jahre stattfindet und bis zum 16. Juli dauert.

Die Mädchen freuen sich besonders auf die Begegnung mit jungen Leuten aus anderen Ländern. „Wir wollen vor allen Dingen viel Neues im Bereich Akrobatik, Gymnastik und Show lernen, denn die Workshops werden von internationalen Profis geleitet", freut sich auch Inge Hollerith auf die Tage in Dänemark. Die Rodalber Gruppe übernachtet in einer Schule im Zentrum von Odense. Sie vertritt mit den anderen elf deutschen Gruppen den Deutschen Turnerbund. Für die TSR ist es nach Lissabon/Portugal und Albi/Frankreich die dritte Eurogym-Teilnahme.

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Ganz schön aufgeregt ist die 19-jährige Beate Faulhaber. Sie war schon zweimal dabei und gehört zum deutschen Meisterteam. „Das ist unbeschreiblich, das ist einfach ein großes Erlebnis. Du kommst mit Turnerinnen aus anderen Ländern zusammen und unternimmst mit ihnen etwas und bist auch abends zusammen unterwegs", schwärmt sie.

Das Programm beginnt am Sonntag mit der Parade der Nationen, einem Festzug durch die Stadt in das Stadion im Fionia-Park zur Eröffnungsfeier. Die TSR-Gymnastinnen marschieren mit der deutschen Delegation im Nationaltrikot ein. Die Woche über sind dann morgens Workshops und nachmittags Vorführungen. Die TSR präsentiert dort ihre preisgekrönten Showtimevorführungen und die Meisterdarbietungen wie Gaukler und Zigeuner, Candyman und Amadeus. Die Höhepunkte sind die internationale Turngala und die große Abschlussfeier im Stadion, die sich die Rodalber Delegation nicht entgehen lässt. Und die Südwestpfälzerinnen haben sich auch gut vorbereitet, denn am Schluss werden die T-Shirts getauscht und da haben sie sich Extra-Exemplare anfertigen lassen. „Beim ersten Mal waren wir darauf nicht vorbereitet, das passiert uns nicht mehr", weiß Inge Hollerith, dass die T-Shirts sehr begehrt sind.

Die Teilnehmerinnen im Alter von 12 bis 24 Jahren freuen sich auf die Workshops in der Akrobatik mit den Profis, die ihr Wissen den Gruppen vermitteln wollen. Als deutscher Turngruppenwettstreit-Meister möchten sie immer auf dem neuesten Stand sein und die neuesten Trends wissen.

Doch auch die Freizeit wird nicht zu kurz kommen. So sind neben dem sportlichen Programm auch eine Stadtrundfahrt und eine Fahrt an die Küste geplant, eine Bootsfahrt steht an und die Rodalber Mädchen haben freien Eintritt zum großen Zoo.

„Wir haben uns immer irgendwie verstanden, obwohl wir nicht die gleiche Sprache sprechen, das ist toll", erinnert sich Beate Faulhaber gerne an die letzten Treffen zurück, bei denen sich mit Händen und Füßen unterhalten wurde. (kly)

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06.7.10 - 18:30 Von Emil E-Mail @ Autor

Beim letzten Handball Verbandstag des Pfälzer Handball Verbands (PfHV) wurde die Idee der Handball-Spielfeste propagiert.

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Ein solches Spielfest fand in Rodalben in der TSR Sporthalle statt. In Kooperation mit der TS Rodalben und der Mozartschule wurden vier Grundschulklassen vermittelt, dass Sport alles andere als langweilig ist.
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Insgesamt 270 Kinder kamen in den Genuß den Handballsport näher kennen zu lernen. Von den Betreuern und Organisatoren waren 12 Stationen aufgebaut, die im achtminütigen Wechsel durchlaufen wurden. Nach der Begrüßung gab es erst ein allgemeines Aufwärmtraining, dann ging es an die einzelnen Stationen.

Ziel der Spielfeste ist es, den Kindern Spaß an der Bewegung zu vermitteln. Neben Übungen mit dem Ball waren auch Stationen aufgebaut, die das Miteinander fördern und nur zu schaffen waren, wenn alle gleichzeitig mitgeholfen haben.

Da wurde eine profane Bank zum interessanten Spielgerät. Die Grundschüler mussten sich auf der Bank in Eigenregie nach Körpergröße ordnen. Sie durften nicht einfach absteigen, sondern mussten auf der Bank bleiben. „Es brennt außen rum und wir müssen unbedingt auf der Rettungsinsel bleiben,“ erklärte einer der Schüler die Aufgabenstellung. Phantasievoll auch die weiteren Stationen. Die Kinder mussten den Mount Everest (eine dicke Turnmatte über zwei Barren) besteigen, ohne Hilfsmittel wie Wand oder Barrenstangen und alle mussten oben ankommen. Oder es musste ein „Löwenmaul“ getroffen werden oder Bälle balanciert werden. Punkte gab es beim Würfelball. Jeweils fünf Spieler versuchten in zwei Mannschaften einen Würfel von einem kleinen Kasten zu werfen. Die Augenzahl gab dann die Punkte für die Mannschaft. Beim Fliesenwettlauf mussten auf Teppichfliesen eine bestimmte Strecke überwunden werden.

Die Kinder waren immer wieder gefordert, waren Schnelligkeit, Teamgeist und Konzentration gefragt. Beim Minihandballspiel wurde mit vereinfachten Regeln gespielt.

Federführend waren die Trainer und Übungsleiter der Turnerschaft, die mit sieben Personen vor Ort waren und Heike Köllermeyer von der Mozartschule und die einzelnen Lehrer.

„Das war ganz toll, da sind einige Talente dabei,“ konnte Harald Edrich feststellen. Als Trainer der F-Jugend hat er ein Auge für so was. Nach dem Spielfest hatte er fast keine Stimme mehr. Er leitete die Handballspiele auf dem Kleinfeld und erklärte immer wieder die Regeln. „Es sind auch einige Mädchen dabei und das ist gut, weil wir versuchen eine Mädchenmannschaft aufzubauen,“ freute sich auch TSR Jugendleiter Romi Hirtle.

„Das hat wirklich Spaß gemacht, war Franz Stark aus Rodalben von den Stationen besonders angetan.hochgeladenes Bild

„Die Kinder sind begeistert dabei, dass ist sagenhaft und wunderschön,“ war auch

Karl Tomberger, Schulleiter der Mozartschule von dem ersten Spielfest begeistert und würde sich freuen, wenn es im nächsten Jahr eine Fortsetzung geben würde. „Ich bin stolz auf euch, ihr wart diszipliniert und habt mit Eifer mitgemacht, das war phantastisch. Das ist eine Bereicherung für die Schule und die Kinder,“ lobte er die Initiative von Köllermeyer , die die Kooperation mit Schule und Verein in die Wege geleitet hat.

Daniel Meyer vom PfHV ist Beauftragter für Handball in der Schule und die Spielfeste. Er ist alle zwei bis drei Wochen bei einem Spielfest in der Pfalz dabei. Als Trainer in Kandel kennt er sich mit dem Handball aus und nach Ludwigshafen, Limburgerhof und Böhl-Iggelheim führte ihn der Weg in die Südwestpfalz. Er bedankte sich bei der engagierten Mozartschule für die Teilnahme. Was er in Rodalben vorgefunden hat, war schon erste Sahne. „ Das haben sie Klasse gemacht , die TSR hatte alles prima aufgebaut und die Kinder waren mit Feuereifer dabei,“ war es für ihn eines der besten Spielfeste. Die TSR hatte die Abteilung in einer Bildtafel vorgestellt und lud alle Interessierte zu einem Trainingsbesuch ein. (kly)

Zum ersten Bild: Natürlich durfte Handball nicht fehlen, allerdings mitabgespreckten Regeln und auf dem Minispielfeld mit Minitor. Im Hintergrund TSR Trainer Harald Edrich.

zum zweiten Bild: In der Mitte der Halle warteten die begeisterten Kinder auf die nächste Station und schauten dem Handballspiel zu.

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Urkunden gab es auch für einen Handballkurs aus den Händen von Heike Köllermeyer. Daneben von links Schulleiter Karl Tomberger, Daniel Meyer(PfHV)h und Harald Edrich (TSR)

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Die Teppichfliese durfte beim Wettlauf nicht verlassen werden und wer als Erster den Parcour zusammen durchlaufen hatte, war der Sieger

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Beim Würfelballspiel mußte der Würfel vom Kasten geworfen werden und die Augenzahl gab die Punktzahl für das Team. TSR Spieler Johannes Matheis hatte hier ein Auge drauf geworfe

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Es waren nicht nur kleine Bälle gefragt, sondern mußten auch große Bälle über den Parcour gebracht werden, der von Ursula Faulhaber (Mozartschule) betreut wurde.


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Viel los war beim Spielfest in Rodalben. TSR Betreuerin Lucia Weishaar steht zwar im "Feuer", deshalb dürfen die Kinder rechts die Bank nicht verlassen und müssen sich der Größe nach aufstellen. Die Kinder links stehen zum "Löwenmaul" werfen an, dahinter ist das Würfelballspiel und das Minihandballfeld

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02.7.10 - 9:13 Von Emil E-Mail @ Autor

Drei Trainer für die Mission Klassenerhalt - „Lasst uns die Festung Lindersbach halten"

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Handball: TS Rodalben startet in die Vorbereitung

Die Turnerschaft Rodalben hat das Abenteuer Handball-Pfalzliga in Angriff genommen. Jetzt war Trainingsauftakt zur Mission Klassenerhalt in der Lindersbach. Deutliches Zeichen der größeren Anstrengungen für die höhere Liga sind das neu installierte Trainertrio und eine dritte Trainingseinheit.

Aus zwei mach drei lautete das Motto. Christoph Schiel ist der neue Chef-Coach der TSR. Sein Co-Trainer isthochgeladenes Bild Hubert Hubele und als Torwarttrainer fungiert Hubert Muck. Schiel hat seit zwei Jahren als Co- Trainer mitgeholfen, das Ziel Meisterschaft zu erreichen, zusammen mit Peter Spitzer. Da dieser beruflich nicht mehr genügend Zeit hat, nahm Schiel das Heft selbst in die Hand. Der Vollblut-Handballer spielte bis 1996 bei der TSR und „spielte" auf der Bank lebhaft mit.

„Er hat ein tolles Konzept vorgelegt und wenn er das so durchführen kann, werden wir wohl die beste Vorbereitung aller Zeiten haben", lobte TSR-Abteilungsleiter Manfred Köllermeyer das Engagement von Schiel.

„Ich halte nichts von ellenlangen Programmen, sondern mag es kurz und kompakt", steigt Schiel nach der vierwöchigen Vorbereitung mit Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination erst fünf Wochen vor Rundenbeginn intensiv ein. Zuvor steht eine kurze Pause „die natürlich nicht so wörtlich genommen werden soll", ehe Anfang August der Schlussspurt mit handballspezifischem Training und acht Spielen anzieht. Neben Oberligist SGH St. Ingbert, Saarlandligist VT Zweibrücken II und Altenerding stehen auch die ehemaligen Lokalrivalen Thaleischweiler und Dahn auf dem Plan. Rundenstart ist am zweiten September-Wochenende beim letztjährigen Tabellenachten SG Wernersberg-Annweiler. „Bis dahin sind wir bereit und greifen an", gibt sich Schiel selbstbewusst.

Er hat sich kompetente Unterstützung geholt. Neuer Co-Trainer ist Hubert Hubele, ein Handball-Urgestein in der Turnerschaft. 1989 hat er mit dem aktiven Spielen aufgehört und nach einer sechsjährigen Pause seine Trainerkarriere bei der Jugend begonnen. Er betreute die A-Jugend und wird dies auch weiterhin tun. Ebenfalls, nach einigen Trainerausflügen bei anderen Vereinen, ist ein weiteres Urgewächs in die Lindersbach zurückgekehrt. Hubert Muck wird das Torwarttraining leiten. Es gibt keine Aufgabenverteilung, sondern ein gemeinsames Training. Die zweite Mannschaft wird von Patrick Seitz als Spielertrainer betreut und Walter Conrad wird noch auf der Bank coachen.

„In den letzten drei Jahren sind die Aufsteiger immer gleich wieder abgestiegen, deshalb wäre der Klassenerhalt ein Erfolg", gibt Schiel die erste Marschroute vor. Er plant nicht kurzfristig, sondern will mittelfristig etwas bewegen. Er will durch die verstärkte Zusammenarbeit zwischen erster und zweiter Mannschaft und der A-Jugend die jungen Spieler früher mit einbinden und das gleiche Spielsystem aufbauen. Damit wird der Sprung von der Jugend nicht so groß. „Diese Struktur soll der Grundstein sein, uns mittelfristig als feste Größe in der Pfalzliga zu etablieren", unterstützt Schiel die TSR-Maxime, keine Spieler von außen „einzukaufen", sondern auf die eigene Jugend zu bauen.

Schiel hat auch keine Angst vor der neuen Liga. Für ihn ist der Sprung nicht so gewaltig. Haben die Rodalber in der Verbandsliga gegen die zweiten Teams von Kuhardt, Albersweiler-Hauenstein-Ranschbach oder Iggelheim gespielt, so sind es jetzt die ersten Mannschaften. „Um in die Spitzenplätze zu kommen, ist es schon ein großer Unterschied, aber gegen das Mittelfeld müsste es reichen", schätzt Schiel die Konkurrenz ein.

Klare Anweisungen und klare Vorgaben gab es beim ersten Training. Ganz in Klinsmann-Manier wurden von den Spielern kleine Gewichtsschlitten gezogen für die Schnelligkeit und ein anderer Tross machte Ausdauer-Training. Der neue Cheftrainer spurtete dabei selbst über den Platz, gab da noch eine Anweisung und war schon wieder bei der anderen Truppe.

Zwei Neuzugänge sind zu verzeichnen. Der reaktivierte Markus Tretter und Raphael Brunner vom TV Thaleischweiler werden in dieser Runde das TSR-Trikot überziehen. Florian Christ hat seine Handballschuhe in die Ecke gestellt und ist somit der einzige Abgang. Beim Auftakt fehlte Johannes Majer, der sich nach seiner schweren Verletzung in der Rückrunde letzte Woche nun doch einer kleinen Meniskus-Operation unterziehen musste. Seine Genesung macht gute Fortschritte. Er hofft, bald ins Training einsteigen zu können. (kly)



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Handball-Pfalzliga: TSR-Coach Schiel setzt auf enge Zusammenarbeit mit A-Jugend - Hubele neuer Co-Trainer

RODALBEN. Mit einem neuen Co-Trainer und einem neuen Torwarttrainer hat der Meister der Handball-Verbandsliga, die Turnerschaft Rodalben, am Dienstagabend die Vorbereitung auf die kommende Pfalzligasaison begonnen.

22 Spieler scharten sich um Coach Christoph Schiel, dessen bisheriger Trainerpartner Peter Spitzer aus beruflichen Gründen nicht mehr die Zeit findet, um bei einem Pfalzligisten das Training zu leiten. Schiel unterstützen nun als Co-Trainer Hubert Hubele und als Torwarttrainer Hubert Muck, der bei der TSR schon für Spitzentorhüter wie Harald Edrich oder Markus Priester verantwortlich zeichnete. „Ich bin froh, dass Hubert Hubele meiner Bitte entsprochen hat, als Trainer bei uns mitzuarbeiten, denn er ist auch Trainer unserer A-Jugend, und da ist es wichtig, dass die Buben schon jetzt das gleiche Spielsystem spielen wie die erste Mannschaft', betont Schiel.

Der 33-Jährige will eine engere Zusammenarbeit mit der in der Oberliga spielenden A-Jugend und der zweiten Mannschaft, die künftig von Patrick Seitz trainiert wird. Junge Spieler sollen früh miteingebunden werden, „damit der Sprung in das Aktivenlager nicht so groß ist". So soll auch ein neues Abwehrverhalten, neben dem erfolgreichen bisherigen, gleichermaßen bei der A-Jugend gespielt werden. Schiel: „Diese neu geschaffene Struktur, gepaart mit unserer Maxime, keine Spieler von außen einzukaufen, soll der Grundstein dafür sein, dass wir uns auch mittelfristig in der Pfalzliga als feste Größe etablieren.'

Schiel weiß natürlich auch, dass in den vergangenen drei Jahren jeder Aufsteiger in die Pfalzliga gleich auch wieder der erste Absteiger war. Der TSR-Coach sagt daher: „Aus dieser Tatsache heraus ergibt sich unser kurzfristiges Ziel, der Klassenerhalt." Er setzt daher auf die zuletzt so große Heimstärke. „Die Turnerschaft ist nun seit zwei Spielzeiten in der eigenen Halle ungeschlagen, also lasst uns gemeinsam die Festung Lindersbach halten", schwörte Schiel seine Mannen mit Pathos in der Stimme ein.

Als einziger echter Neuzugang stellte sich am Dienstag im Stadion Lindersbach Raphael Brunner vom Verbandsligisten TV Thaleischweiler vor. Markus Tretter, der schon einmal das Trikot der Turner trug, wurde von Schiel reaktiviert. Abgänge hat die Turnerschaft keine zu verzeichnen. Allerdings will Florian Christ kürzertreten und nur noch in der zweiten Mannschaft spielen. Patrick Seitz, der hinter dem von einem Kreuzbandriss genesenen Spielmacher Johannes Matheis keine Chance sah, wird Trainer der zweiten Mannschaft.

Der Pfalzligakader
Torhüter: Angelo Seelinger, Lukas Seitz
Rückraum: Felix Weishaar, Jens Marchetti, Johannes Tretter (halbrechts), Johannes Matheis, Raphael Brunner (Mitte), Johannes Majer, Max Hubele (halblinks)
Rechtsaußen: Christian Frank
Linksaußen: Kevin Hauck, Markus Tretter
Kreis: Fabian Hauck, Florian Bold. (dri)

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