Turnerschaft-Rodalben Aktuell


10.7.10 - 10:36 Von Emil E-Mail @ Autor

Begegnung junger Menschen

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Rodalber Gym-und-Dance-Team beim Eurogym-Festival in Dänemark

Rund 5 350 junge Turnerinnen und Turner aus 25 Nationen treffen sich nächste Woche beim siebten Eurogym-Festival in Odense in Dänemark. Aus Deutschland werden elf Gruppen mit 240 Teilnehmern dabei sein. Darunter als einziges Team aus Rheinland Pfalz das Gym-und-Dance-Team der Turnerschaft Rodalben mit 42 Teilnehmerinnen und ihren Betreuern unter der Delegationsleitung von Inge Hollerith.

Die Gymnastinnen mussten früh aus den Betten, denn das Erlebnis Eurogym begann heute Nacht um 2 Uhr in Rodalben an der TSR-Halle. Dort begaben sich die 42 TSRlerinnen mit dem Bus auf die 959 Kilometer lange Reise nach Dänemark. Dort veranstalten die europäischen Turnverbände (UEG) das internationale Jugendtreffen, das alle zwei Jahre stattfindet und bis zum 16. Juli dauert.

Die Mädchen freuen sich besonders auf die Begegnung mit jungen Leuten aus anderen Ländern. „Wir wollen vor allen Dingen viel Neues im Bereich Akrobatik, Gymnastik und Show lernen, denn die Workshops werden von internationalen Profis geleitet", freut sich auch Inge Hollerith auf die Tage in Dänemark. Die Rodalber Gruppe übernachtet in einer Schule im Zentrum von Odense. Sie vertritt mit den anderen elf deutschen Gruppen den Deutschen Turnerbund. Für die TSR ist es nach Lissabon/Portugal und Albi/Frankreich die dritte Eurogym-Teilnahme.

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Ganz schön aufgeregt ist die 19-jährige Beate Faulhaber. Sie war schon zweimal dabei und gehört zum deutschen Meisterteam. „Das ist unbeschreiblich, das ist einfach ein großes Erlebnis. Du kommst mit Turnerinnen aus anderen Ländern zusammen und unternimmst mit ihnen etwas und bist auch abends zusammen unterwegs", schwärmt sie.

Das Programm beginnt am Sonntag mit der Parade der Nationen, einem Festzug durch die Stadt in das Stadion im Fionia-Park zur Eröffnungsfeier. Die TSR-Gymnastinnen marschieren mit der deutschen Delegation im Nationaltrikot ein. Die Woche über sind dann morgens Workshops und nachmittags Vorführungen. Die TSR präsentiert dort ihre preisgekrönten Showtimevorführungen und die Meisterdarbietungen wie Gaukler und Zigeuner, Candyman und Amadeus. Die Höhepunkte sind die internationale Turngala und die große Abschlussfeier im Stadion, die sich die Rodalber Delegation nicht entgehen lässt. Und die Südwestpfälzerinnen haben sich auch gut vorbereitet, denn am Schluss werden die T-Shirts getauscht und da haben sie sich Extra-Exemplare anfertigen lassen. „Beim ersten Mal waren wir darauf nicht vorbereitet, das passiert uns nicht mehr", weiß Inge Hollerith, dass die T-Shirts sehr begehrt sind.

Die Teilnehmerinnen im Alter von 12 bis 24 Jahren freuen sich auf die Workshops in der Akrobatik mit den Profis, die ihr Wissen den Gruppen vermitteln wollen. Als deutscher Turngruppenwettstreit-Meister möchten sie immer auf dem neuesten Stand sein und die neuesten Trends wissen.

Doch auch die Freizeit wird nicht zu kurz kommen. So sind neben dem sportlichen Programm auch eine Stadtrundfahrt und eine Fahrt an die Küste geplant, eine Bootsfahrt steht an und die Rodalber Mädchen haben freien Eintritt zum großen Zoo.

„Wir haben uns immer irgendwie verstanden, obwohl wir nicht die gleiche Sprache sprechen, das ist toll", erinnert sich Beate Faulhaber gerne an die letzten Treffen zurück, bei denen sich mit Händen und Füßen unterhalten wurde. (kly)

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06.7.10 - 18:30 Von Emil E-Mail @ Autor

Beim letzten Handball Verbandstag des Pfälzer Handball Verbands (PfHV) wurde die Idee der Handball-Spielfeste propagiert.

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Ein solches Spielfest fand in Rodalben in der TSR Sporthalle statt. In Kooperation mit der TS Rodalben und der Mozartschule wurden vier Grundschulklassen vermittelt, dass Sport alles andere als langweilig ist.
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Insgesamt 270 Kinder kamen in den Genuß den Handballsport näher kennen zu lernen. Von den Betreuern und Organisatoren waren 12 Stationen aufgebaut, die im achtminütigen Wechsel durchlaufen wurden. Nach der Begrüßung gab es erst ein allgemeines Aufwärmtraining, dann ging es an die einzelnen Stationen.

Ziel der Spielfeste ist es, den Kindern Spaß an der Bewegung zu vermitteln. Neben Übungen mit dem Ball waren auch Stationen aufgebaut, die das Miteinander fördern und nur zu schaffen waren, wenn alle gleichzeitig mitgeholfen haben.

Da wurde eine profane Bank zum interessanten Spielgerät. Die Grundschüler mussten sich auf der Bank in Eigenregie nach Körpergröße ordnen. Sie durften nicht einfach absteigen, sondern mussten auf der Bank bleiben. „Es brennt außen rum und wir müssen unbedingt auf der Rettungsinsel bleiben,“ erklärte einer der Schüler die Aufgabenstellung. Phantasievoll auch die weiteren Stationen. Die Kinder mussten den Mount Everest (eine dicke Turnmatte über zwei Barren) besteigen, ohne Hilfsmittel wie Wand oder Barrenstangen und alle mussten oben ankommen. Oder es musste ein „Löwenmaul“ getroffen werden oder Bälle balanciert werden. Punkte gab es beim Würfelball. Jeweils fünf Spieler versuchten in zwei Mannschaften einen Würfel von einem kleinen Kasten zu werfen. Die Augenzahl gab dann die Punkte für die Mannschaft. Beim Fliesenwettlauf mussten auf Teppichfliesen eine bestimmte Strecke überwunden werden.

Die Kinder waren immer wieder gefordert, waren Schnelligkeit, Teamgeist und Konzentration gefragt. Beim Minihandballspiel wurde mit vereinfachten Regeln gespielt.

Federführend waren die Trainer und Übungsleiter der Turnerschaft, die mit sieben Personen vor Ort waren und Heike Köllermeyer von der Mozartschule und die einzelnen Lehrer.

„Das war ganz toll, da sind einige Talente dabei,“ konnte Harald Edrich feststellen. Als Trainer der F-Jugend hat er ein Auge für so was. Nach dem Spielfest hatte er fast keine Stimme mehr. Er leitete die Handballspiele auf dem Kleinfeld und erklärte immer wieder die Regeln. „Es sind auch einige Mädchen dabei und das ist gut, weil wir versuchen eine Mädchenmannschaft aufzubauen,“ freute sich auch TSR Jugendleiter Romi Hirtle.

„Das hat wirklich Spaß gemacht, war Franz Stark aus Rodalben von den Stationen besonders angetan.hochgeladenes Bild

„Die Kinder sind begeistert dabei, dass ist sagenhaft und wunderschön,“ war auch

Karl Tomberger, Schulleiter der Mozartschule von dem ersten Spielfest begeistert und würde sich freuen, wenn es im nächsten Jahr eine Fortsetzung geben würde. „Ich bin stolz auf euch, ihr wart diszipliniert und habt mit Eifer mitgemacht, das war phantastisch. Das ist eine Bereicherung für die Schule und die Kinder,“ lobte er die Initiative von Köllermeyer , die die Kooperation mit Schule und Verein in die Wege geleitet hat.

Daniel Meyer vom PfHV ist Beauftragter für Handball in der Schule und die Spielfeste. Er ist alle zwei bis drei Wochen bei einem Spielfest in der Pfalz dabei. Als Trainer in Kandel kennt er sich mit dem Handball aus und nach Ludwigshafen, Limburgerhof und Böhl-Iggelheim führte ihn der Weg in die Südwestpfalz. Er bedankte sich bei der engagierten Mozartschule für die Teilnahme. Was er in Rodalben vorgefunden hat, war schon erste Sahne. „ Das haben sie Klasse gemacht , die TSR hatte alles prima aufgebaut und die Kinder waren mit Feuereifer dabei,“ war es für ihn eines der besten Spielfeste. Die TSR hatte die Abteilung in einer Bildtafel vorgestellt und lud alle Interessierte zu einem Trainingsbesuch ein. (kly)

Zum ersten Bild: Natürlich durfte Handball nicht fehlen, allerdings mitabgespreckten Regeln und auf dem Minispielfeld mit Minitor. Im Hintergrund TSR Trainer Harald Edrich.

zum zweiten Bild: In der Mitte der Halle warteten die begeisterten Kinder auf die nächste Station und schauten dem Handballspiel zu.

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Urkunden gab es auch für einen Handballkurs aus den Händen von Heike Köllermeyer. Daneben von links Schulleiter Karl Tomberger, Daniel Meyer(PfHV)h und Harald Edrich (TSR)

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Die Teppichfliese durfte beim Wettlauf nicht verlassen werden und wer als Erster den Parcour zusammen durchlaufen hatte, war der Sieger

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Beim Würfelballspiel mußte der Würfel vom Kasten geworfen werden und die Augenzahl gab die Punktzahl für das Team. TSR Spieler Johannes Matheis hatte hier ein Auge drauf geworfe

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Es waren nicht nur kleine Bälle gefragt, sondern mußten auch große Bälle über den Parcour gebracht werden, der von Ursula Faulhaber (Mozartschule) betreut wurde.


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Viel los war beim Spielfest in Rodalben. TSR Betreuerin Lucia Weishaar steht zwar im "Feuer", deshalb dürfen die Kinder rechts die Bank nicht verlassen und müssen sich der Größe nach aufstellen. Die Kinder links stehen zum "Löwenmaul" werfen an, dahinter ist das Würfelballspiel und das Minihandballfeld

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02.7.10 - 9:13 Von Emil E-Mail @ Autor

Drei Trainer für die Mission Klassenerhalt - „Lasst uns die Festung Lindersbach halten"

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Handball: TS Rodalben startet in die Vorbereitung

Die Turnerschaft Rodalben hat das Abenteuer Handball-Pfalzliga in Angriff genommen. Jetzt war Trainingsauftakt zur Mission Klassenerhalt in der Lindersbach. Deutliches Zeichen der größeren Anstrengungen für die höhere Liga sind das neu installierte Trainertrio und eine dritte Trainingseinheit.

Aus zwei mach drei lautete das Motto. Christoph Schiel ist der neue Chef-Coach der TSR. Sein Co-Trainer isthochgeladenes Bild Hubert Hubele und als Torwarttrainer fungiert Hubert Muck. Schiel hat seit zwei Jahren als Co- Trainer mitgeholfen, das Ziel Meisterschaft zu erreichen, zusammen mit Peter Spitzer. Da dieser beruflich nicht mehr genügend Zeit hat, nahm Schiel das Heft selbst in die Hand. Der Vollblut-Handballer spielte bis 1996 bei der TSR und „spielte" auf der Bank lebhaft mit.

„Er hat ein tolles Konzept vorgelegt und wenn er das so durchführen kann, werden wir wohl die beste Vorbereitung aller Zeiten haben", lobte TSR-Abteilungsleiter Manfred Köllermeyer das Engagement von Schiel.

„Ich halte nichts von ellenlangen Programmen, sondern mag es kurz und kompakt", steigt Schiel nach der vierwöchigen Vorbereitung mit Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination erst fünf Wochen vor Rundenbeginn intensiv ein. Zuvor steht eine kurze Pause „die natürlich nicht so wörtlich genommen werden soll", ehe Anfang August der Schlussspurt mit handballspezifischem Training und acht Spielen anzieht. Neben Oberligist SGH St. Ingbert, Saarlandligist VT Zweibrücken II und Altenerding stehen auch die ehemaligen Lokalrivalen Thaleischweiler und Dahn auf dem Plan. Rundenstart ist am zweiten September-Wochenende beim letztjährigen Tabellenachten SG Wernersberg-Annweiler. „Bis dahin sind wir bereit und greifen an", gibt sich Schiel selbstbewusst.

Er hat sich kompetente Unterstützung geholt. Neuer Co-Trainer ist Hubert Hubele, ein Handball-Urgestein in der Turnerschaft. 1989 hat er mit dem aktiven Spielen aufgehört und nach einer sechsjährigen Pause seine Trainerkarriere bei der Jugend begonnen. Er betreute die A-Jugend und wird dies auch weiterhin tun. Ebenfalls, nach einigen Trainerausflügen bei anderen Vereinen, ist ein weiteres Urgewächs in die Lindersbach zurückgekehrt. Hubert Muck wird das Torwarttraining leiten. Es gibt keine Aufgabenverteilung, sondern ein gemeinsames Training. Die zweite Mannschaft wird von Patrick Seitz als Spielertrainer betreut und Walter Conrad wird noch auf der Bank coachen.

„In den letzten drei Jahren sind die Aufsteiger immer gleich wieder abgestiegen, deshalb wäre der Klassenerhalt ein Erfolg", gibt Schiel die erste Marschroute vor. Er plant nicht kurzfristig, sondern will mittelfristig etwas bewegen. Er will durch die verstärkte Zusammenarbeit zwischen erster und zweiter Mannschaft und der A-Jugend die jungen Spieler früher mit einbinden und das gleiche Spielsystem aufbauen. Damit wird der Sprung von der Jugend nicht so groß. „Diese Struktur soll der Grundstein sein, uns mittelfristig als feste Größe in der Pfalzliga zu etablieren", unterstützt Schiel die TSR-Maxime, keine Spieler von außen „einzukaufen", sondern auf die eigene Jugend zu bauen.

Schiel hat auch keine Angst vor der neuen Liga. Für ihn ist der Sprung nicht so gewaltig. Haben die Rodalber in der Verbandsliga gegen die zweiten Teams von Kuhardt, Albersweiler-Hauenstein-Ranschbach oder Iggelheim gespielt, so sind es jetzt die ersten Mannschaften. „Um in die Spitzenplätze zu kommen, ist es schon ein großer Unterschied, aber gegen das Mittelfeld müsste es reichen", schätzt Schiel die Konkurrenz ein.

Klare Anweisungen und klare Vorgaben gab es beim ersten Training. Ganz in Klinsmann-Manier wurden von den Spielern kleine Gewichtsschlitten gezogen für die Schnelligkeit und ein anderer Tross machte Ausdauer-Training. Der neue Cheftrainer spurtete dabei selbst über den Platz, gab da noch eine Anweisung und war schon wieder bei der anderen Truppe.

Zwei Neuzugänge sind zu verzeichnen. Der reaktivierte Markus Tretter und Raphael Brunner vom TV Thaleischweiler werden in dieser Runde das TSR-Trikot überziehen. Florian Christ hat seine Handballschuhe in die Ecke gestellt und ist somit der einzige Abgang. Beim Auftakt fehlte Johannes Majer, der sich nach seiner schweren Verletzung in der Rückrunde letzte Woche nun doch einer kleinen Meniskus-Operation unterziehen musste. Seine Genesung macht gute Fortschritte. Er hofft, bald ins Training einsteigen zu können. (kly)



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Handball-Pfalzliga: TSR-Coach Schiel setzt auf enge Zusammenarbeit mit A-Jugend - Hubele neuer Co-Trainer

RODALBEN. Mit einem neuen Co-Trainer und einem neuen Torwarttrainer hat der Meister der Handball-Verbandsliga, die Turnerschaft Rodalben, am Dienstagabend die Vorbereitung auf die kommende Pfalzligasaison begonnen.

22 Spieler scharten sich um Coach Christoph Schiel, dessen bisheriger Trainerpartner Peter Spitzer aus beruflichen Gründen nicht mehr die Zeit findet, um bei einem Pfalzligisten das Training zu leiten. Schiel unterstützen nun als Co-Trainer Hubert Hubele und als Torwarttrainer Hubert Muck, der bei der TSR schon für Spitzentorhüter wie Harald Edrich oder Markus Priester verantwortlich zeichnete. „Ich bin froh, dass Hubert Hubele meiner Bitte entsprochen hat, als Trainer bei uns mitzuarbeiten, denn er ist auch Trainer unserer A-Jugend, und da ist es wichtig, dass die Buben schon jetzt das gleiche Spielsystem spielen wie die erste Mannschaft', betont Schiel.

Der 33-Jährige will eine engere Zusammenarbeit mit der in der Oberliga spielenden A-Jugend und der zweiten Mannschaft, die künftig von Patrick Seitz trainiert wird. Junge Spieler sollen früh miteingebunden werden, „damit der Sprung in das Aktivenlager nicht so groß ist". So soll auch ein neues Abwehrverhalten, neben dem erfolgreichen bisherigen, gleichermaßen bei der A-Jugend gespielt werden. Schiel: „Diese neu geschaffene Struktur, gepaart mit unserer Maxime, keine Spieler von außen einzukaufen, soll der Grundstein dafür sein, dass wir uns auch mittelfristig in der Pfalzliga als feste Größe etablieren.'

Schiel weiß natürlich auch, dass in den vergangenen drei Jahren jeder Aufsteiger in die Pfalzliga gleich auch wieder der erste Absteiger war. Der TSR-Coach sagt daher: „Aus dieser Tatsache heraus ergibt sich unser kurzfristiges Ziel, der Klassenerhalt." Er setzt daher auf die zuletzt so große Heimstärke. „Die Turnerschaft ist nun seit zwei Spielzeiten in der eigenen Halle ungeschlagen, also lasst uns gemeinsam die Festung Lindersbach halten", schwörte Schiel seine Mannen mit Pathos in der Stimme ein.

Als einziger echter Neuzugang stellte sich am Dienstag im Stadion Lindersbach Raphael Brunner vom Verbandsligisten TV Thaleischweiler vor. Markus Tretter, der schon einmal das Trikot der Turner trug, wurde von Schiel reaktiviert. Abgänge hat die Turnerschaft keine zu verzeichnen. Allerdings will Florian Christ kürzertreten und nur noch in der zweiten Mannschaft spielen. Patrick Seitz, der hinter dem von einem Kreuzbandriss genesenen Spielmacher Johannes Matheis keine Chance sah, wird Trainer der zweiten Mannschaft.

Der Pfalzligakader
Torhüter: Angelo Seelinger, Lukas Seitz
Rückraum: Felix Weishaar, Jens Marchetti, Johannes Tretter (halbrechts), Johannes Matheis, Raphael Brunner (Mitte), Johannes Majer, Max Hubele (halblinks)
Rechtsaußen: Christian Frank
Linksaußen: Kevin Hauck, Markus Tretter
Kreis: Fabian Hauck, Florian Bold. (dri)

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10.6.10 - 11:29 Von Emil E-Mail @ Autor

Wenn der Medizinball über 15 Meter fliegt

Turnen: TS Rodalben verdeutlicht bei Ausnahmestellung im Turnerjugend-Gruppen-Wettstreit

Bei den Landesmeisterschaften des Pfälzer und des Saarländischen Turnerbundes im Turnerjugend-Gruppen-Wettstreit (TGW) in der Rodalber TSR-Halle haben sich die Favoriten durchgesetzt. Die TSR war mit vier Teams angetreten und brauchte keine Konkurrenz zu fürchten. Sie schafften es alle auf das Treppchen und qualifizierten sich für die deutsche Meisterschaft. Ebenso heimsten aus der Stadt der SV Erlenbrunn und TuS Winzeln Titel ein, und im Landkreis der TB Hermersberg und der TV Höheinöd, bei ihnen war aber auf Landesebene Schluss.

370 Teilnehmerinnen sorgten für einen Melderekord bei Landesmeisterschaften im TGW und im Schüler-Gruppen-Wettkampf. In der Halle herrschten tropische Temperaturen, keine der älteren Teilnehmerinnen konnte sich erinnern, wann es bei einer Meisterschaft heißer war. „Das war schon an der Grenze des Machbaren und im nächsten Jahr werden wir wieder zwei Tage ansetzen," kündigte Organisatorin Inge Hollerith als Vizepräsidentin des Pfälzer Turnerbundes an.

Über zehn Stunden dauerten die Wettkämpfe, die beim Rheinland-Pfalz-Turnfest in Mainz keinen Platz fanden. Obwohl die Turnfeste gerade für so einen Wettbewerb geeignet sind. In der TGW-Hochburg Rodalben fühlten sich alle gut aufgehoben, wie es die saarländische Landesfachwartin Bettina Staub ausdrückte. Wer mit TGW nichts anzufangen wusste, konnte sehen wie vielfältig der Wettbewerb ist. Aus acht Disziplinen mussten vier ausgesucht werden. Es wurde getanzt, geturnt, gymnastet, geworfen, gesungen und gerannt. Zuerst Medizinball-Weitwurf, dann Gymnastik mit Handgerät, Tanz und Turnen, so kann ein Wettkampf aussehen, wobei im Saarland noch A-Capella gesungen oder die Pendelstaffel gelaufen wird.

„Jeder kann das machen, was er kann und so die Stärken einer Mannschaft ausnutzen", lautet das Motto des Wettkampfes, bei dem der Teamgeist im Vordergrund steht. Gerade die Gruppendarbietungen erfordern Disziplin, Feinabstimmung und Harmonie.

Auf den Tribünen wird mitgefiebert und sich gefreut. Erstaunlich wie sicher die Reifen oder Bälle durch die Luft wirbeln und gefangen werden. Es gibt auch Tränen und die Maskottchen müssen dann trösten.

Eva Maria Gries gehört zum deutschen Meister Team „Gym und Dance" der TS Rodalben (18 Jahre und älter). Zusammen mit ihren Teamkolleginnen war sie angetreten, um ihren Titel zu verteidigen und die Qualifikation zu packen, was sie erreichten. Sie blieben nur ein Zehntel unter der Traumnote von 40 Punkten und erreichten eines ihrer besten Ergebnisse. Dreimal gab es die Höchstpunktzahl zehn, nur in der Gymnastik fehlte eben dieses eine Zehntel. „Mir hat schon immer das Tanzen am Besten gefallen", war die Studentin mit der Darbietung von „Rock me Amadeus" zufrieden.
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Beim Medizinball-Weitwurf blieb Pia Bäumle mit 15,80 Meter knapp unter ihrer Bestleistung. Dafür nahm Janine Fix den zwei Kilo schweren Ball, nahm zwei Schritte rückwärts Anlauf und warf ihn rücklings zur Wurfrichtung beidhändig mit viel Schwung über den Kopf. Der Ball landete nach 14,96 Metern - neue persönliche Bestleistung. „Es kommt darauf an, schnell die Arme hochzuziehen, schnell auf die Fußspitzen zu kommen, den Oberkörper gerade zu halten und schnell die Kraft aus den Beinen herausbringen", erklärt Janine Fix die Geheimnisse.

Das zweite „Gym und Dance Team" der TSR (zwölf bis 19 Jahre) hat seit dem letzten Jahr den deutschen Vizemeistertitel in der Tasche, aber es war nicht vorhersehbar, wie sie abschneiden, weil sie neu zusammengestellt worden sind. Mit guten 38,15 Punkte haben sie sich qualifiziert und erreichten im Turnen die beste Wertung (9,70) .

Beim „Gym und Dance Team IV" (Jahrgang 1998 und jünger) gingen die Kleinsten zum ersten Mal an den Start, dementsprechend aufgeregt waren sie. Für Franziska Blank war es auch die erste Meisterschaft. Sie war aufgeregt, aber vertraute auf das Training. „Dort sind noch mehr Bälle gefallen", verriet sie und der Trainingseifer wurde belohnt. „Es war ein gutes Gefühl so viel Applaus zu bekommen", gefällt ihr das Gemeinsame in der Gruppe am meisten. Sie freute sich über die Medaille und den Vizemeistertitel. Ihr Team erzielte im Turnen 9,85 Punkte. Sie haben sich mit 35,70 Punkten für die deutschen Meisterschaften qualifiziert, genau wie Schwester Isabell mit der Gruppe „Gym und Dance III" der TSR, die 36,45 Punkte erzielte.

Im Kindergruppenwettstreit waren die Landesmeisterschaften der höchste Wettbewerb. Hier wurde im Jahrgang 1998 und jünger der SV Erlenbrunn mit Trainerin Claudia Engelmann Vize-Pfalzmeister mit 35,75 Punkten und die Gruppe von Nicole Loewen vom TuS Winzeln belegte den vierten Platz. Beim offenen Teenie-Wettkampf wurde der TB Hermersberg mit Trainerin Anette Dahler Pfalzmeister mit 4,05 Punkten Vorsprung vor dem TV Höheinöd mit Trainerin Steffi Sehy. (kly)

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16.5.10 - 10:11 Von Emil E-Mail @ Autor

PZ Bericht vom 07.05.2010

Noch eine Zugabe...

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14.5.10 - 8:50 Von Emil E-Mail @ Autor

Peter Spitzer mangelt"s an der Zeit

Handball: Stabwechsel in der Übungsleiter-Position bei der TSR

hochgeladenes BildDie TS Rodalben hat jetzt ganz offiziell Meister der Handball-Verbandsliga, Staffel II. Die Meisterurkunde des Pfälzer Handballverbandes und einen Handball überreichte Staffelleiter Horst Butzal beim Abschlussessen der Meistermannschaft in Rodalben an die Funktionäre und die Spieler, die in ihren Meister-T-Shirts angetreten waren. Sie schlossen somit die erfolgreiche Saison ab und sind nun ganz in den Vorbereitungen zur Pfalzliga. Butzal bekam von der Turnerschaft einen TSR-Schal geschenkt und fühlte sich in Rodalben wohl.
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Wie es im Traineramt weitergeht, ist noch nicht ganz entschieden. So wie es aussieht, wird in der neuen Saison der bisherige Co-Trainer Christoph Schiel der hauptverantwortliche Trainer sein und der bisherige Trainer Peter Spitzer wird als Assistenztrainer nur noch in beratender und zeitlich nicht mehr so intensiven Funktion dabei sein. Ob Christoph Schiel die Mannschaft alleine übernimmt oder mit einem anderen zusammen, steht noch nicht fest. „Da die Mannschaft so ambitioniert ist und drei Trainingseinheiten will, schaffe ich das zeitlich nicht", erklärte Spitzer. Derzeit sind zwei Trainingseinheiten dienstags und donnerstags angesetzt und es soll in der höheren Klasse eine mehr werden. „Wie wir das umsetzen können, steht noch nicht fest, aber wir arbeiten daran", bestätigt TSR-Abteilungsleiter Manfred Köllermeyer. „Wir wollen natürlich versuchen, dass Peter Spitzer mit seiner Erfahrung noch bei uns dabei bleibt und alles weitere werden die kommenden Gespräche zeigen", äußerte sich Mannschaftskapitän Christian Frank.

Spitzer hat als Bürgermeister von Donsieders und Mitglied des Verbandsgemeinderates schon viele Verpflichtungen und ist ganz frisch als B-Kandidat für den Landtag gewählt, arbeitet als Lehrer an der Berufsbildenden Schule Rodalben in den Fächern Mathematik und Physik und der Dipl.-Ingenieur hat ein eigenes Energieberatungsbüro im Energieschutzbetrieb seiner Schwägerin in Donsieders. Da er beruflich so angespannt ist, kann er sich nicht mehr so um den Sport kümmern, wie er sich das vorstellt oder für die Pfalzliga notwendig ist.

Die Überlegungen hatten die beiden Trainer schon in den letzten Tagen besprochen und nach dem Urlaub von Christoph Schiel sollen sie abgeklärt werden. Zuvor wollten sie den Ausgang der Wahl im SPD-Wahlkreis abwarten. „Da ich gewählt wurde, will ich mich dort noch mehr einsetzen, im Wahlkampf mitmachen und dann ist für die Trainertätigkeit oder zum Besuch des Spieles eines Gegners gar keine Zeit mehr", setzt Spitzer berufliche und politische Prioritäten. Das Trainerduo hat sich schon öfters die Arbeit aufgeteilt und das Training geleitet. Er bleibt der TSR verbunden, hilft auch mal als Aushilfstrainer aus, wenn es notwendig ist, aber ist nicht mehr federführend. (kly)

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10.5.10 - 20:26 Von Emil E-Mail @ Autor

Meistertrainer Spitzer will kürzer treten

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Handball-Pfalzliga: Schiel übernimmt TS Rodalben

RODALBEN. Die Handballer der Turnerschaft Rodalben, Meister der Verbandsliga, bekommen in der Pfalzliga einen neuen Cheftrainer. Meister-Coach Peter Spitzer übergibt wegen der steigenden zeitlichen Belastung das Amt an den bisherigen Co-Trainer Christoph Schiel, bleibt dem Team aber als Berater erhalten.

Streit oder Unstimmigkeiten sind nach Angaben des Vereins kein Grund für die Personalie. „Ich weiß nicht, wer da was von Dingen erzählt, von denen er keine Ahnung hat", reagiert Handball-Abteilungsleiter Manfred Köllermeyer auf Gerüchte. Köllermeyer: „Ich bin schon lange bei der Turnerschaft und eine solche Kameradschaft und Harmonie innerhalb der Mannschaft habe ich noch nicht erlebt." Fakt sei lediglich, dass Peter Spitzer kürzer treten wolle.

Peter Spitzer bestätigt auf Anfrage: „Eine Mannschaft, in der es nicht stimmt, wird kein Meister." Und er verweist auf die Tatsache, „dass für die Mannschaft und dieser Vorschlag kam von ihr selbst, um in der Pfalzliga zu bestehen, ein zusätzlicher Trainingstag eingeschoben werden muss. Die Jungs haben begriffen, dass in der Pfalzliga eben mehr Aufwand betrieben werden muss".

Doch Peter Spitzer wird diese Trainingseinheiten nicht mehr leiten. „Ich bringe dies alles zeitlich nicht mehr unter einen Hut." Spitzer ist Bürgermeister von Donsieders, Lehrer und hat eine Energieberatungsfirma. „Wie soll das funktionieren, da kann ich nicht auch noch drei Tage in Rodalben das Training leiten."

Co-Trainer Schiel, der zur Zeit in Urlaub ist, hatte bereits zeitweise in Absprache mit Peter Spitzer das Training geleitet. Und wird jetzt an erster Stelle die Mannschaft übernehmen. Peter Spitzer bleibt Freund, Berater und Aushilfstrainer der Meistermannschaft. (dri)

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28.4.10 - 13:21 Von Emil E-Mail @ Autor

Die Handballer haben es geschafft

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In einem mitreißenden Spiel vor über 800 Zuschauern gegen den TV Dahn gelang den Handballern der Turnerschaft Rodalben die Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg in die Pfalzliga. Eine Super-Saison des jungen Teams wurde damit belohnt.

Durch eine kämpferische Mannschaftsleistung gewann das Team um die Trainer Peter Spitzer und Christoph Schiel mit 32:26 Toren. Dabei sorgten die zahlreichen Zuschauer für echte Derbystimmung. Rodalben legte gleich richtig los und nach sieben Minuten stand es 4:0.

Erst nach neun Minuten der erste Dahner Treffer. Über 7:2 bis zum Pausenstand von 16:9 dominierte die TSR das Spiel.

Nach seiner schweren Knieverletzung wurde in der 35. Minute erstmals Johannes Majer wieder eingesetzt. Und er war gleich voll dabei. Zwei Tore erzielte er selber, an einigen anderen war er direkt beteiligt bzw. gab die Vorlage.Noch einmal kam Dahn gefährlich auf 20:16 und 23:21 heran, aber postwendend fielen auf der anderen Seite wieder die Tore.
Beim Stande von 28:23 und später beim 31:26 war jedem in der Halle klar, dass die TSR als Sieger vom Platz gehen wird. Den Schlusspunkt zum 32:26-Endstand setzte Florian Christ, der vor dem Spiel von Abteilungsleiter Manfred Köllermeyer verabschiedet wurde.

Dann brach das Spektakel in der Halle los. Mit bereits zuvor angefertigten T-Shirts „Die Besten im Südwesten“ und „Pfalzliga wir kommen“ präsentierten sich die Spieler den jubelnden Fans. Auch hatte jeder eine Pappkrone auf, die von den Spielerfrauen gebastelt wurden.

Es wurde lange ausgelassen gefeiert und weit nach Mitternacht hallten noch die Jubelgesänge durch die Halle.

TSR: Seelinger, L. Seitz – P. Seitz, Christ (8/3), Tretter (2), F. Hauck (5), Marchetti (6/1), Frank (2), Hubele, K. Hauck (7), Weishaar, Majer 2, Kern. kö

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